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unmarkiert, zum Teil weglos, Gehzeit 8 Stunden
Für harte Geher stellt diese Tour das Eindruckvollste dar, das diese Gegend zu bieten hat. - Man steigt wie bei W8 auf den Mühlbachernock und verfolgt in ständigem steilen Auf und Ab den schrofendurchsetzten Kamm.
- Es folgen Frauennock (2270 m), Frauenscharte, die Pyramide des Reißecks (2305 m), der Teinbachsattel (2042 m) und über einen unglaublich langen, steilen, 400 m hohen Grashang die Kilnprein (2408 m).
- Am Rückweg quert man vom Steinbachsattel teilweise sehr mühevoll die Nordseite des Reißeck-Frauennock-Kammes zu den Hinteralmseen. Der restliche Rückweg verläuft dann analog zu Route W10.
Wer sich aufrafft, diese vom Gehwerkzeug her sehr anspruchsvolle Route zu wählen, wird mit unvergesslichen Eindrücken zurückkehrten: Bizarre Blockgrate, blumendurchsetzte Grashänge, Murmeltierpfiffe, misstrauisch äugende Gamsen, ein flüchtiger Hirsch weit unten im Kendlbruckgraben, der lautlose Flug eine Adlers, der irgendwo in den Felsen des Frauennocks horstet; merkwürdige Steinbauten am Klinpreinhang, ein breiter Steinweg am Nordhang des Frauennocks, der bei hausgroßen opfersteinartigen Granitblöcken endet, Überreste der keltischen Kulturzeit?
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