Die klassische Wanderung im Bereich Schönfeld ist die Besteigung des Dreiländerberges Königstuhl.
Der Weg führt durch das Rosanintal, vorbei am binsenbewachsenen Rosaninsee auf den Friesenhals und von hier über einen breiten Rücken auf den Gipfel.
Unweit des Gipfelkreuzes gewahrt man eine Felsformation, die einem steinernen, gegen Osten gerichteten Thronsessel seht ähnlich ist. Der Sage nach soll hier der keltische Känig Voccio seine Königswürde gezeigt haben.
Die Nordseite des Berges fällt in steilen Felsstufen zum Rosanin ab, die Ostseite in die Kare der Werchzirbenalm.
Nach Süden führt der Weg weiter zum Karlnock und über die Kärntner Nockberge zur Turrach und bis zum Millstättersee, eine interessante Aufgabe für Weitwanderer.
Südwestlich kann man in einer halben Stunde zum alten Karlbad absteigen, das heute direkt neben der Nockalmstraße liegt. Seit alter Zeit werden hier im Holzfeuer erhitzte radioaktive Steine zur Erwärmung des Wassers in hölzerne Tröge gelegt, in denen dann vom Zipperlein geplagte Patienten Platz nehmen.
Der Abstieg mit anschließendem Aufstieg zum Friesenhals erfordert etwa 1,5 Stunden an Gehzeit. Die Fernsicht von diesem hervorragenden Aussichtspunkt erstreckt sich im Süden über die Nockberge zu den Karawanken, im Westen zur Reißeck-, Hochalm- und Hafnergruppe, im Norden zu den Radstädter und Schladminger Tauern (zwischen denen einige Dachsteigipfel durchblicken), im Osten über die Turracher Berge zum Zirbitzkogel.