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bis Laußnitzsee markierter Weg, Gehzeit 5,5 Stunden
Dieser Weg zählt zu den anspruchsvolleren dieser Gegend, bietet aber wegen seiner Abwechslung in Landschaft und Geländeformation ein intensives Wandererlebnis. - Man folgt wie in W1 dem Weg zur Gaipahöhe, quert von hier die Südhänge der Kameritzhöhe und gelangt zum idyllischen Anderlsee, der an heißen Sommertagen herrliche Badefreuden bereit hält.
- Von hier führt die Markierung durch teilweise sumpfiges Gelände, das durch das Verlegen einiger Steinplatten entschärft wurde, am Gmeinnock vorbei auf die Schwarzwand (2214 m). Keiner, der auf dieser weitgezogenen Graskuppe den in den Almboden getriebenen Markierungspflöcken folgt, begreift diesen Namen. Erst wenn er die steilen Westhänge zum Laußnitzsee absteigt und den Blick zurückwendet, bemerkt er das dunkel von steilen Schuttrinnen und Schrofen gebildete Gesicht des Berges.
- Beim Überqueren der erwähnten Graskuppe achte man, vor allem bei Nebel, auf die Wegzeichen, da man sonst leicht in einem Seitental landet.
- Am Seeabfluss führen verwitterte blaue Farbzeichen in nordöstlicher Richtung zur Reifensteineralm. Der Weg ist derzeit nicht ganz leicht zu finden: Man hält sich, Steigspuren folgend, möglichst auf der gleichen Höhe, bis man an der Baumgrenze auf einen deutlich sichtbar und hier auch besser markierten Almweg trifft.
- In zwanzig Minuten erreicht man die Mündung des Blareitbaches in den Bundschuhbach.
- Wer vorsorglich am Morgen ein Fahrzeug beim Erzofen abgestellt hat, kann nun im Auto bequem zur Mehrlhütte zurückkehren.
- Andernfalls wäre es günstig, vor dieser Tour einen Heimholdienst zu organisieren, denn nach dem langen Weg hierher scheint ein Fußmarsch über die zehn Straßenkilometer zur Hütte zurück nur für jene geraten, die nach dem Motto unterwegs sind „Was uns nicht umbringt, macht uns härter!
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