W10 Über den Almweg zur Hinteralmscharte zu den Hinteralmseen und zurück

unmarkiert, teilweise weglos, Gehzeit 4,5 Stunden

Diese Wandertour ist eine der landschaftlich schönsten im Bereich der Mehrlhütte.

  • Man folgt zunächst dem markierten Weg auf die Klölingscharte nach W5, wendet sich aber oberhalb der Schilcheralm bei einer Wegbiegung nach Süden,
  • überquert auf Viehwegen ohne wesentlich an Höhe zu verlieren die Schilifttrasse und einen darauf folgenden Bachgraben.
  • Der nun folgende Höhenweg führt über almenrauschbewachsene Hänge um den Ochsenriegel herum und endet in einer grasigen Senke.
  • Man quert die anschließenden Hänge leicht ansteigend und erreicht eine durch rötlichen Schutt gekennzeichnete Mulde mit kleinem See.
  • Die gleiche Steigung beibehaltend, wandert man in südlicher Richtung weiter und betritt die niederste Stelle des Kammes, die Hirtenalmscharte.
  • Man lässt den Kamm auf den Mühlbacher Nock rechts liegen und streift durch steiles Grasgelände in das ostwärts gelegene Steinmoor ab.
  • In ständigem Auf und Ab überquert man eine von Gras und Almenrausch überwucherte Mondlandschaft, wie man sie selten sieht. Ein Felssturz riesigen Ausmaßes muss diese Region vor langer Zeit gestaltet haben. Die märchenhaften Hinteralmseen, von uralten Lärchen umgeben, sind gar nicht leicht zu entdecken.
  • Die Füße im Wasser baumelnd, die halbgeleerte Proviantdose zur Seite, die warmen Sonnenstrahlen auf Brust und Gesicht, denkt man erst spät an die Heimkehr. Sie geht wesentlich rascher vor sich, wenn man sich von der Hinteralmscharte über die Westhänge des Kammes durch den prächtigen Zirbenwald eine Abstiegsroute zur Rosaninalm sucht.

       
 
     
   
     
   

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